Druckerei Zeidler
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Dateiformate

Im Folgenden haben wir für Sie einige Dateiformate aufgelistet und erklärt.

ai Adobe Illustrator ist ein vektorbasiertes Grafik- und Zeichenprogramm. Es wurde von dem kalifornischen Softwareunternehmen Adobe Systems entwickelt und ist Bestandteil der Creative Suite.
doc/docx   Word ist ein Textverarbeitungsprogramm und benutzt standardmäßig „doc“ als Dateiformat. Ab der Version Word 2007 heißt die Endung „docx“. Word ist Bestandteil von Microsoft Office.
eps

Eine Encapsulated Postscript-Datei (EPS-Datei) ist eine Grafikdatei in der Seitenbeschreibungssprache PostScript, die besondere Anforderungen erfüllt, um das Einbinden in ein Dokument zu ermöglichen. Insbesondere beschreibt EPS im Gegensatz zum allgemeinen PostScript immer nur eine Seite. Eine EPS-Datei enthält eingebettete Seitenteile wie Objekt-, Rastergrafik- und Separationsdaten. Auch Schriften können eingebettet sein.

Das Format wurde 1987 von Adobe gemeinsam mit Aldus veröffentlicht.

fh Macromedia FreeHand ist ein vektorbasiertes Grafik- und Zeichenprogramm, dessen Entwicklung mit der Version MX 11.0.2 (2006) eingestellt wurde.
gif

Graphics Interchange Format ist ein Grafikaustauschformat mit guter verlustfreier Komprimierung für Bilder mit geringer Farbtiefe bis zu 256 verschiedenen Farben pro Einzelbild. Darüber hinaus können mehrere Einzelbilder in einer Datei abgespeichert werden, die von geeigneten Betrachtungsprogrammen wie Webbrowsern als Animationen interpretiert werden. Das von Steve Wilhite 1987 entwickelte GIF-Format wurde vor allem wegen seiner effizienten Kompression LZW populär und war als das Internetzeitalter begann, das Standardformat für farbige Bilder.

Das heute dominierende JPEG-Format wurde erst nach der Einführung des Mosaic-Browsers üblich. GIF konnte sich dennoch behaupten, weil es — im Gegensatz zu JPEG — Transparenz und Animation erlaubt.

indd Adobe InDesign ist ein professionelles Layout- und Satzprogramm. Ab der Version 3.0 ist das Programm Teil der Creative Suite.
jpg Das JPEG File Interchange Format ist ein von Eric Hamilton 1991 entwickeltes Grafikformat zur Speicherung von Bildern, die nach der JPEG-Norm komprimiert wurden. Als Dateinamenserweiterung wird meistens „jpg“ verwendet. JPEG ist das im Internet am weitesten verbreitete Grafikformat für Fotos. Die JPEG-Norm legt den Komprimierungsvorgang fest, nicht aber welcher Farbraum benutzt wird.
pdf Siehe Menüpunkt PDF/Programme
ppt/pptx PowerPoint ist ein Bestandteil von Microsoft Office, mit dem sich interaktive Präsentationen erstellen lassen.
psd PSD ist ein Dateiformat für eine Grafikdatei mit mehreren Ebenen, die von dem Bildbearbeitungsprogramm Photoshop erzeugt wird. Photoshop ist Bestandteil der Creative Suite.
raw Als Rohdatenformat (RAW oder Raw) bezeichnet man ein jeweils modellabhängiges Dateiformat bei Digitalkameras, bei dem die Kamera die Daten nach der Digitalisierung weitgehend ohne Bearbeitung auf das Speichermedium schreibt. Obwohl sich die grundlegenden Funktionsweisen der digitalen Bildsensoren verschiedener Hersteller und Modelle nicht wesentlich voneinander unterscheiden, sind die abgespeicherten Rohdatenformate zueinander nicht kompatibel.
tif Das Tagged Image File Format (TIFF oder auch kurz TIF) ist ein Pixelformat zur Speicherung von Bilddaten. Das TIFF-Format wurde gemeinsam von Aldus (1994 von Adobe übernommen) und Microsoft für die Farbseparation bei gescannten Rastergrafiken entwickelt.
qxd QuarkXPress ist ein professionelles Layout- und Satzprogramm des US-amerikanischen Herstellers Quark Inc. Die erste Version wurde 1987 für den Apple Macintosh veröffentlicht.
xls/xlsx Microsoft Excel ist das am weitesten verbreitete Tabellenkalkulationsprogramm und Bestandteil von Microsoft Office.

 

Die aufgeführten Dateiformate werden am Häufigsten verwendet. Die Liste ist natürlich nicht vollständig. Teilen Sie uns bitte mit, wenn sie ein Dateiformat ergänzt haben wollen. Möchten Sie noch weitere Informationen, schreiben Sie uns ein E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im MedienStandard Druck 2010. Diesen können Sie kostenlos beim Bundesverband Druck und Medien e.V. als PDF-Datei herunterladen:

http://www.bvdm-online.de/themen/technik-forschung/richtlinien-und-handreichungen/